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Buchtipp „Die stille Revolution“ von Bodo Janssen

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Führen mit Sinn und Menschlichkeit

Bodo Janssen wurde als Student entführt – eine Grenzerfahrung, die den Unternehmersohn auf seine bloße Existenz zurückgeworfen hat. Er übernahm später das elterliche Unternehmen, nachdem sein Vater bei einem Flugzeugabsturz verunglückte. Mit einem BWL- und Sinologie-Studium in der Tasche ging er zuversichtlich ans Werk und stellte auf ein neues Managementsystem um. Zufrieden lehnte er sich in seinem Chefsessel zurück. Bis er nach einer Mitarbeiterbefragung vor dem ernüchternden Ergebnis saß. Seine MitarbeiterInnen wollten nur Eines: „Einen neuen Chef“.

Bodo Janssen begann radikal umzudenken. Er selbst ging immer wieder ins Kloster, um sich auf sich selbst zu besinnen und lernte von namhafen Persönlichkeiten wie dem Benediktiner Pater Anselm Grün oder dem Psychologen Friedrich Assländer. Er begann sich mit der positiven Psychologie und Gehirnforschung von Gerald Hüther zu beschäftigen. (Sehen Sie dazu unseren letzten Buchtipp „Was wir sind und was wir werden könnten“ von Gerald Hüther)

Janssen begann sein persönliches Leitbild für sein Unternehmen zu entwickeln: die Vision vom glücklichen Menschen. Er ist der Meinung, dass ein erfolgreicher Mensch nicht unbedingt glücklich ist, aber ein glücklicher Mensch erfolgreich.

Seine Grundsätze der Unternehmensführung bringen die Führungskräfte erst einmal zu sich selbst. Denn einer seiner Glaubenssätze lautet: „Wenn jemand als Führungskraft etwas verändern möchte, ist er gut damit beraten, zunächst und ausschließlich bei sich selbst anzufangen.“

Den Unternehmenserfolg schreibt der Autor Werten wie Achtsamkeit, Wertschätzung und Vertrauen zu. Der Aufbau des Selbstbewusstseins der MitarbeiterInnen, gegenseitiger Respekt, gemeinsames Wachsen und sinnvolle Ziele sind seiner Meinung nach die Grundpfeiler eines erfolgreichen Unternehmens.

Ein lesenswertes Buch mit vielen Ansätzen zum Thema Führen mit Sinn und Menschlichkeit, aber auch für ein wertorientiertes Leben im privaten und beruflichen Umfeld.

 

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Wertorientiert führen – was heißt das?

Werte als LeitsterneUnser gesamtes Handeln wird geleitet von unseren Werten, die wir von wichtigen Bezugspersonen in unserem Leben übernommen haben. Wir haben sie verinnerlicht, weshalb sie uns oft gar nicht oder zu wenig bewusst sind. Durch die Verinnerlichung bilden sie unser persönliches Rückgrat und wir hoffen unbewusst, dass unser Gegenüber – ob BeziehungspartnerIn, GeschäftspartnerIn und auch MitarbeiterIn – diese Werte teilt. Je öfter Sie nun mit einem Menschen eine Auseinandersetzung oder einen Konflikt haben, umso mehr kann man von unterschiedlichen Wertvorstellungen ausgehen. Oft sind die eigenen Werte für Andere nicht so relevant, was je nach Beziehungskonstellation intensive Emotionen auslösen kann.

Sie sind also gefühlsmäßig tief und stark verankert und damit mit unserer Persönlichkeit und unserem täglichen Handeln verknüpft. Bevor sich in einer Alltagssituation unsere Vernunft mit einer „vernünftigen“ Handlungsanweisung einschalten kann, lässt uns das Gefühl schon reagieren – und das ist eben oft nicht „vernünftig“.

Werte können deshalb als Stärke gesehen werden, aber auch als Gefahr. Wenn vernünftiges Handeln und ein Wertebewusstsein nicht reflektiert sind und keine Verbindung haben, sind wir unansprechbar für Ansprüche von außen. Wir beharren und sind stur. Somit können wir an unseren Werten – wenn bewusst und reflektiert – wachsen, aber auch scheitern und erstarren.

Diese Erkenntnis hat nicht nur im Privatbereich seine Berechtigung, sondern auch und vor allem im Beruf. Egal ob Unternehmer oder Führungskraft – in jeder Situation nicht gelingender Führung und Problemen mit Mitarbeitern steckt ein Wertekonflikt. Besonders deutlich wird dieser in Unternehmen mit hoher Fluktuation. Hier hat das Stammteam im Innen oft noch nicht begriffen, dass sich die Werte bei der jüngeren Generation durch Erziehung und Wohlstand deutlich verändert und verschoben haben.

Oft tragisch entwickeln sich Wertekonflikte in Unternehmens-Übergabeprozessen. Ein geringes Wertebewusstsein gepaart mit dem Verharren auf den eigenen Werten hat schon so manches Unternehmen in den Ruin gebracht. Dabei ist die Unterschiedlichkeit von Werten in den Generationen ein normaler Entwicklungsverlauf. Bereits Sokrates formulierte 390 v.C.: „Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.“ Diese Aussage hat doch für die Älteren unter uns nichts an Aktualität verloren, oder?

Sie sehen schon an diesen Beispielen, dass es sich sowohl privat wie beruflich bezahlt macht, sich mit Werten zu beschäftigen, da sie eine wichtige Antriebskraft sein können. Um sich der eigenen Werte bewusster zu werden, können Sie Situationen sammeln, die Ihnen immer wieder Unbehagen und Probleme bereiten. Sie sind ein erster Indikator dafür, dass sich dahinter ein entscheidender Wert versteckt. Identifizieren Sie ihn und fragen Sie sich, was Sie darunter genau verstehen und auf was Sie in diesem Zusammenhang auf keinen Fall verzichten wollen. Bei dieser Reflexionsarbeit ist ein Coach als Sparringparter meist sehr hilfreich.

Mit der Klarheit der eigenen Werte, können Sie dann gemeinsam mit Ihrem Führungsteam in diese spannende Reflexionsarbeit für die Führungswerte eintauchen. Dazu empfehle ich Ihnen das Buch von Bodo Janssen „Die stille Revolution! – Führen mit Sinn und Menschlichkeit“. Bodo Janssen zeigt darin eindrücklich wie er sich seiner Werte bewusst wurde und welche positive Wirkung das auf sein Unternehmen hatte. Sehr lesenswert!

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Buchtipp „Was wir sind und was wir werden könnten“ von Gerald Hüther

Gerald Hüther "Was wir sind und was wir sein könnten"Mit zwei Werten kommen wir auf die Welt: unsere Entdeckerfreude und unsere Gestaltungslust.
Doch schauen wir unsere Gesellschaft an, haben die meisten Menschen diese Werte irgendwann abgelegt und sind reine Ressourcennutzer und Besitzstandwahrer. Doch wie viel reicher wäre unser Leben, wenn wir unsere Potentiale voll entfalten.

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Ein Hoch auf den Namen!

1335368_print buch in herzform webEgal ob Erlebnisse bei Mystery Checks in Hotels oder bei Gäste- und Kundenbegeisterungsseminaren – das größte Potential für einen besonders zugewandten und wertschätzenden Umgang mit Gästen hat es, Menschen mit dem Namen anzusprechen. Jeder Mensch reagiert auf seinen Namen unmittelbar, da er seine ganze Identität ausmacht. Damit erreicht man das tiefe ICH eines Gegenübers, das das Herz besonders wärmt. So etwas Einfaches – und doch scheint es vielen Mitarbeitern im Dienstleistungsbereich sehr schwer zu fallen. Hier einige Beispiele:

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Nie mehr sprachlos! – Beispiel zur Schlagfertigkeit

Schlagfertigkeitstraining: Nie mehr sprachlos

Schlagfertigkeitstraining: Nie mehr sprachlosAm 17. September 2016 findet das Seminar „Nie mehr sprachlos! – Schlagfertigkeitstraining für Frauen“ statt. Auch wenn dieses Seminar ausschließlich für Frauen ausgeschrieben ist, das Thema Schlagfertigkeit betrifft doch Männer wie Frauen.

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